Hinweis

Bedingt durch mein Sabbatical im FS 2020 reduziere ich mein Lehrpensum im Studienjahr 2019/20. Die folgenden Lehrveranstaltungen finden 2019/20 unter meiner Leitung statt.

 

Modul 111 Grundlagen der Kommunikation, Gesprächsführung und Beratung – HS 2019

Das zum sechsten Mal durchgeführte Modul BA 111 führt Sie in professionelles kommunikatives Handeln als Fachkraft der Sozialen Arbeit ein. Sie erwerben bedeutsame Kompetenzen in sozialer Kommunikation und Interaktion, lernen Gesprächsformen und Methoden der Gesprächsführung im Rahmen von Hilfeprozessen kennen und bilden Basiskompetenzen zur Beratung in der Sozialen Arbeit aus.

Das Modul findet in Olten im HS 2019 zum sechsten Mal mit dem Konzept des "Inverted classroom" statt. Sie erwerben sich das nötige Vorwissen für die Lektionen mit Video Lectures und Lektüre und in den Lektionen gewinnen wir Zeit für Fragen, Aneignung des Stoffs, Austausch, Training und Feedback. Zusätzlich arbeiten wir in den Kursen Olten mit Live-Inszenierungen von Übungen und Rollenspielen, die wir neu per Videokamera live streamen und aufnehmen können, sodass auch in Grossgruppen die kommunikative Prozesse sichtbar und erlebensnahes Lernen im Unterricht möglich werden. Ich freue mich sehr auf eine erneute spannende Moduldurchführung.

Modulkoordination Herbstsemester Olten: Dr. Wolfgang Widulle
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Modul 300 Erfolgreich studieren - kompetenzorientiert lernen – HS 2019

Seit 2004 führen Prof. Andreas Schauder und ich Studierende in Strategien und Techniken von Selbst- und Zeitmanagement und in Lernstrategien im Studium ein. Über die Jahre hat sich das Blended-Learning-Setting im Modul sehr bewährt. Es führt Sie in wirksame und nachhaltige Formen und Methoden des Lernens im Studium ein und unterstützt Sie im Selbstmanagement in Ihrem Studium.

NEU: Wir arbeiten mit Video Lectures zu den Lernwerkstätten, die Ihnen  die Inhalte des Moduls attraktiv, gut verständlich und lebendig präsentieren. Auch wenn keine Pflicht: BESUCHEN - Sie lernen effektiver und freudvoller. 

Modulleitung: Dr. Wolfgang Widulle und Prof. Andreas Schauder
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Modul 308 Neurowissenschaften und Soziale Arbeit – HS 2019

Die Neurowissenschaften sind im öffentlichen Diskurs überaus präsent und die Deutungsansprüche der Neurowissenschaften sind gross und reichen weit. In der Sozialen Arbeit werden ihre Erkenntnisse aber nur wenig zur Kenntnis oder nur hingenommen: Eine selbstbewusste Rezeption oder auch ein kritischer Dialog der Sozialen Arbeit mit den Neurowissenschaften ist nicht erkennbar. Es stellt sich die Frage, ob die Neurowissenschaften Antworten für diagnostische oder methodische Herausforderungen des professionellen Handelns in der Sozialen Arbeit bieten können.

Die kritische Auseinandersetzung mit der «neuen Leitwissenschaft» Hirnforschung für die Soziale Arbeit bedeutsam, denn wichtige Thesen der Neurowissenschaften gäben zu einer Kritik aus Sicht der Sozialen Arbeit ebenso Anlass, wie die fachlich teils bewährte, teils aber noch sehr umstrittene Nutzung der Neurowissenschaften.

Das Modul vermittelt aktuelles und verständliches Basiswissen zur Hirnforschung. Es nimmt ausgewählte Schnittstellen von Neurowissenschaften und Sozialer Arbeit in den Blick und diskutiert einige für Beratung, Klinische Sozialarbeit oder Prävention bedeutsame Erkenntnisse und erste Anwendungen der Neurowissenschaften. Weiter gibt es Orientierungshilfen für die kritische Auseinandersetzung.

Themen

– Neurowissenschaftliches Basiswissen – ausgewählte Modelle
– Ausgewählte neurowissenschaftliche Erkenntnisse: Lernen, Handeln, Emotion, Motivation, Stress
– Gehirn und Geschlecht
– Neurowissenschaftliche Aspekte ausgewählter psychischer Störungen
– Ausgewählte Anwendungen: Neuro-Feedback und Traumatherapie
– Rezeption der Neurowissenschaften in Pädagogik und Sozialer Arbeit
– Neurokritik: Was die Hirnforschung (nicht) halten kann.

Modulleitung: Dr. Wolfgang Widulle
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Modul 415 Herausfordernde Situationen in Gespräch und Beratung – FS 2020 Blockangebot

In Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit wie der Psychiatrie, Kinder- und Jugendhilfe oder dem Kindes- und Erwachsenenschutz gehören Krisen und Konflikte, Eskalations- oder Gefährdungssituationen ebenso zum Arbeitsalltag wie Konfrontation oder Grenzen setzen. Auftrag und Mandate in diesen Gesprächen oder Alltagssituationen sind immer herausfordernd, teils dilemmatisch, teils diffus, teils aber auch fachlich gut beschreibbar. Die Kommunikation in solchen Situationen erfordert verglichen mit „Standardsituationen“ in Betreuung, Begleitung und Beratung eine grössere Sensibilisierung, anderes Wissen und vermehrt auch sicherheits- und risikobewusstes Denken und Handeln.

Persönliche Handlungsmuster in herausfordernden Gesprächssituationen sind biographisch tief verwurzelt, sehr stabil und auch biopsychisch geankert. Um neues Handeln in herausfordernden Gesprächen anzubahnen und in sichere, konstruktive Kommunikation zu verwandeln, ist einiger Aufwand durch Neu- und vor allem Umlernen bestehender Handlungsmuster erforderlich.

Das Wahlmodul macht dazu einen Anfang, es ergänzt gleichzeitig die Module BA110 und 111 um Aspekte, die dort nicht erarbeitet werden konnten. Es unterstützt Sie darin, einen fachlich fundierten, persönlichen und ressourcenorientierten Lernweg zu herausfordernden kommunikativen Situationen und Gesprächsformen einzuschlagen und erfolgreich zu beschreiten. Dazu optimieren Sie Ihr Gesprächsverhalten in selbstgewählten Fähigkeitsbereichen.

Als Voraussetzungen, an persönlichen Verhaltensmustern zu lernen,
– kennen Sie Merkmale und Anforderungen herausfordernder Gesprächsformen und Situationen 
– können Sie sich auf Situationen einstellen, diese vorbereiten und Rollen und Haltungen zu diesen Situationen einnehmen 
– können Sie hilfreiche Moderations- und Interventionstechniken einsetzen
– können Sie mit unvorhergesehenen Situationen, Risiken und Eskalationen umgehen

Modulleitung: Wolfgang Widulle
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Modul 449 Kommunikationspsychologie konkret – HS 2019 Blockangebot

Effektive, beziehungsverträgliche und klare Kommunikation ist für Professionelle der Sozialen Arbeit eine notwendige Voraussetzung. In diesem Wahlpflichtmodul wird der eigene Kommunikationsstil reflektiert und das eigene Kommunikationsverhalten professionalisiert. Mithilfe von praxisbewährten Modellen wird ein vertieftes kommunikationspsychologisches Verständnis erarbeitet, welches im Berufsalltag hilft, authentisch und situativ stimmig zu kommunizieren.

Die sechs Kommunikationsmodelle nach Friedemann Schulz von Thun eignen sich hervorragend für eine vertiefte Auseinandersetzung mit dein eigenen Kommunikationsverhalten. Durch einen seminar- und prozessorientierten Aufbau und durch das Einbringen von eigenen Praxisbeispielen der Studierenden findet ein intensiver und praxisnahes Unterrichtsklima. 

Modulinhalte

– Das Kommunikationsquadrat: klar kommunizieren; mit vier «Schnäbeln sprechen und mit vier «Ohren hören»;
– Das Situationsmodell: Das Ideal der „doppelten Stimmigkeit“ - situativ stimmig und persönlich authentisch kommunizieren;
– Das innere Team: Im Spannungsfeld von Erwartungen, inneren Konflikten und inneren Teammitgliedern handlungsfähig sein;
– Das Teufelskreis-Engelskreis-Modell: Dynamik von Interaktion verstehen und verändern;
– Das Wertequadrat: mit unterschiedlichen Wertvorstellungen konstruktiv umgehen;
– Das Riemann-Thomann-Modell: Unterschiedlichkeit und Persönlichkeit von Menschen verstehen und berücksichtigen.

Modulleitung: Dr. Wolfgang Widulle;
Lehrbeauftragte: Andrea Gehrig, lic. phil.
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