Lehre Bachelor 2025/26
BA111 Grundlagen der Kommunikation, Gesprächsführung und Beratung
Das Modul BA111 ist nach vielen Jahren im alten Studiengang ausgelaufen und geht ins neue Modul 1303/1304 mit gleichem Namen über.
Ich habe mich aus der Lehre in den Pflichtmodulen zurückgezogen und unterrichte in diesem Jahr nur noch meine Wahlmodule.
Die Materialien zum Modul werden weiterhin Verwendung finden, Sie finden alles auf SWITCHtube und Moodle FHNW.
BA6005 Erfolgreich studieren – kompetenzorientiert lernen HS 25/26
Seit 2004 führen Andreas Schauder und ich Studierende in Strategien und Techniken von Selbst- und Zeitmanagement und Lernstrategien im Studium ein. Über die Jahre hat sich das Blended-Learning-Setting im Modul sehr bewährt. Es führt Sie in wirksame und nachhaltige Formen und Methoden des Lernens im Studium ein und unterstützt Sie im Selbstmanagement in Ihrem Studium.
BESUCHEN - Sie lernen effektiver und freudvoller.
Es hat noch Plätze frei!
Modulleitung
Wolfgang Widulle
BA6008 Neurowissenschaften
und Soziale Arbeit HS 25/26
Die Neurowissenschaften sind im öffentlichen Diskurs überaus präsent und die Deutungs-ansprüche der Neurowissenschaften sind gross und reichen weit. In der Sozialen Arbeit werden ihre Erkenntnisse aber nur wenig zur Kenntnis oder nur hingenommen.
Das Modul vermittelt aktuelles und verständliches Basiswissen zur Hirnforschung. Es nimmt ausgewählte Schnittstellen von Neurowissenschaften und Sozialer Arbeit in den Blick und diskutiert einige für die Soziale Arbeit bedeutsamen Erkenntnisse und Anwendungen der Neurowissenschaften. Weiter gibt es Orien-tierungshilfen für die kritische Auseinander-setzung.
Modulleitung
Wolfgang Widulle
BA7003 Herausforderungen Situationen in Gespräch und Beratung HS 25/26
In Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit wie der Psychiatrie, Kinder- und Jugendhilfe oder dem Kindes- und Erwachsenenschutz gehören Krisen und Konflikte, Eskalations- oder Gefährdungs-situationen ebenso zum Arbeitsalltag wie Konfrontation oder das Setzen von Grenzen.
Auftrag und Mandate in diesen Gesprächen oder Alltagssituationen sind immer herausfordernd, teils dilemmatisch, teils diffus, teils aber auch fachlich gut beschreibbar. Die Kommunikation in solchen Situationen erfordert verglichen mit „Standard-situationen“ in Betreuung, Begleitung und Beratung eine grössere Sensibilisierung, anderes Wissen und vermehrt auch sicherheits- und risikobewusstes Denken und Handeln.
Persönliche Handlungsmuster in heraus-fordernden Gesprächssituationen sind tief verwurzelt, stabil und biopsychisch verankert. Um neues Handeln in herausfordernden Gesprächen anzubahnen und in sichere, konstruktive Kommunikation zu verwandeln, ist einiger Aufwand durch Neu- und vor allem Umlernen bestehender Handlungsmuster erforderlich.
Das Wahlmodul macht dazu einen Anfang. Es unterstützt Sie darin, einen fachlich fundierten, persönlichen und ressourcen-orientierten Lernweg zu herausfordernden kommunikativen Situationen und Gesprächsformen einzuschlagen und erfolgreich zu beschreiten.
Wolfgang Widulle und Andrea Gehrig im Teamteaching
BA449 Kommunikationspsychologie
in der Praxis
Das Modul 449 mussten wir leider auslaufen lassen, da die HSA FHNW nicht genügend Zeitfenster für Blockmodule anbietet. Wir bieten es eventuell zu einem späteren Zeitpunkt wieder an.
Effektive, beziehungsverträgliche und klare Kommunikation ist für Professionelle der Sozialen Arbeit eine notwendige Voraussetzung. In diesem Wahlpflichtmodul wird der eigene Kommunikationsstil reflektiert und das eigene Kommunikationsverhalten professionalisiert.
Mithilfe von praxisbewährten Modellen wird ein vertieftes kommunikationspsychologisches Verständnis erarbeitet, welches im Berufsalltag hilft, authentisch und situativ stimmig zu kommunizieren.
Die sechs Kommunikationsmodelle nach Friedemann Schulz von Thun eignen sich hervorragend für eine vertiefte Auseinandersetzung mit dein eigenen Kommunikationsverhalten. Durch einen seminar- und prozessorientierten Aufbau und durch das Einbringen von eigenen Praxisbeispielen der Studierenden findet ein intensiver und praxisnahes Unterrichtsklima.
Wolfgang Widulle und Andrea Gehrig im Teamteaching
NEU: BA7020 Beziehungsgestaltung im Spannungsfeld von Nähe und Distanz
FS 26
Beziehungen und Beziehungsgestaltung stellen eine Kernaufgabe in Betreuung, Begleitung und Beratung dar, denn tragfähige und hilfreiche Beziehungen sind ein zentraler Wirkfaktor in Interventionsprozessen der Sozialen Arbeit. Bei vielen Professionellen der Sozialen Arbeit herrscht Verunsicherung, wie sich professionelle Beziehungen im Spannungsfeld von Nähe und Distanz angemessen gestalten lassen, oft werden Nähe und Distanz nicht als zu gestaltender Raum verstanden, sondern als harter Gegensatz.
Statt einseitiger professioneller Distanz oder unreflektierter Distanzlosigkeit zu Klientinnen und Klienten gilt es, eine angemessene professionelle Distanz mit einer persönlichen Beziehung zu verbinden. Dabei wahrt die Beziehung die Würde der Klientinnen und Klienten, deckt Grundbedürfnisse, fördert Wohlbefinden, setzt Entwicklungspotenziale in Gang und unterstützt durch positive Beziehungserfahrungen die Beziehungsfähigkeit der Adressatinnen und Adressaten.
Klientenbeziehungen haben immer auch eine «Rückwirkung» auf uns als Professionelle. Durch Einlassen, Bewusstwerden und Reflexion von Beziehungen können Fachkräfte professionell und menschlich wachsen. Dies bedarf achtsamer Beziehungsgestaltung und eines sorgsamen Umgangs mit sich und anderen im Beruf
Wolfgang Widulle und Andrea Gehrig im Teamteaching