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Modul 300 Erfolgreich studieren - kompetenzorientiert lernen - HS 2015

Das Modul wird auch dieses Semester als Wahlmodul für Erstsemester im BA-Studiengang in einer Blended-Learning-Lernumgebung geführt. Es führt Sie in wirksame und nachhaltige Formen und Methoden des Lernens im Studium ein und unterstützt Sie im Selbstmanagement in Ihrem Studium. NEU: Wir arbeiten mit Video-Lectures zu den Lernwerkstätten, die Ihnen  die Inhalte des Moduls attraktiv, gut verständlich und lebendig präsentieren. Auch wenn keine Pflicht: BESUCHEN - Sie lernen effektiver und freudvoller. Ein Pendent der Lernwerkstatt zu meinem Lehrbuch "Handlungsorientiert Lernen im Studium" finden Sie auch auf dieser Website

Modulleitung und -durchführung: Dr. Wolfgang Widulle und Prof. Andreas Schauder
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Modul 111 Grundlagen der Kommunikation, Gesprächsführung und Beratung - Studienjahr 2015/16

Das zum dritten Mal durchgeführte Modul BA 111 führt Sie in professionelles sozialkommunikatives Handeln als Fachkraft der Sozialen Arbeit ein. Sie erwerben bedeutsame Kompetenzen in sozialer Kommunikation und Interaktion, lernen Gesprächsformen und Methoden der Gesprächsführung im Rahmen von Hilfeprozessen kennen und bilden Basiskompetenzen zur Beratung in der Sozialen Arbeit aus. Dieses Modul findet in Olten im HS 2015 zum zweiten Mal mit dem Konzept des "Inverted classroom" statt. Sie erwerben sich das nötige Vorwissen für die Lektionen mit Videolectures und Lektüre und in den Lektionen gewinnen wir Zeit für Fragen, Aneignung des Stoffs, Austausch, Training und Feedback. Ich freue mich auf ein spannendes Modul.

Modulleitung und -durchführung: Dr. Wolfgang Widulle, Prof. Dr. Martina Hörmann, Prof. Clara Burges, Dr. Regula Berger, Prof. Dr. Günther Wüsten
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Modul 308 Neurowissenschaften und Soziale Arbeit - HS 2015

Die Neurowissenschaften sind im öffentlichen Diskurs unübersehbar, sie erheben den Anspruch, die Leitwissenschaft für die Human- und Geisteswissenschaften im 21. Jahrhundert zu sein. Sie beanspruchen exorbitante Forschungsbudgets und prägen erfolgreich die mediale Öffentlichkeit, auch wenn die wissenschaftliche Revolution durch die Neuroforschung bislang ausgeblieben ist. Die vor allem mit der medialen Dauerpräsenz, der Popularisierung (und Trivialisierung) der Forschungsergebnisse einhergehenden Wissensbestände, Diskurse und Postulate können die Soziale Arbeit nicht unberührt lassen: Das reduktionistische Menschenbild einiger Neurophilosophen, die Wiederkehr deterministischer Vorstellungen zum Menschen, zur frühen Kindheit, zur Erziehung und Bildung oder auch die Ignoranz sozialen Lebensbedingungen und Lebenswelten gegenüber fordern die Soziale Arbeit heraus. Das Modul führt in Grundlagen und gesicherte Erkenntnisse der Neurowissenschaften ein, beschäftigt sich mit für die Soziale Arbeit relevanten Modellen und Forschungsergebnissen und sensibilisiert Studierende für eine kritische Auseinandersetzung mit den z.T. überhöhten oder überzogenen Geltungsansprüchen der Neurowissenschaften.

Modulleitung: Wolfgang Widulle
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Modul 136b Kasuistik III - Kasuistik mit dem Systemischen Paradigma der Sozialen Arbeit - HS 2015/FS 2016

Der BA-Studiengang Soziale Arbeit hat seit dem HS 2013 einen Ausbildungsstrang Kasuistik integriert. Studierende lernen hier fallbezogenes Denken, Reflektieren und Handeln auf der Basis wissenschaftlicher Ansätze der Fallanalyse. Zu diesen Ansätzen gehören neben rekonstruktiven Verfahren auch das Systemische Paradigma der Sozialen Arbeit SPSA von Staub-Bernasconi, Obrecht und Geiser. Das Modul führt in das SPSA und die Hilfeplanung mit dem Ansatz ein und leitet Studierende zur reflexiven Fallarbeit im Sinne einer Reflexion der eigenen Handlungsgrundlagen an.

Kurskoordination: Maria Solér
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Modul 415 Herausfordernde Situationen in Gespräch und Beratung wirksam bewältigen - FS 2016 Blockangebot

In Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit wie der Psychiatrie, Kinder- und Jugendhilfe oder dem Kindes- und Erwachsenenschutz gehören Krisen und Konflikte, Eskalations- oder Gefährdungssituationen ebenso zum Arbeitsalltag wie Konfrontation oder Grenzen setzen. Auftrag und Mandate in diesen Gesprächen oder Alltagssituationen sind immer herausfordernd, teils dilemmatisch, teils diffus, teils aber auch fachlich gut beschreibbar. Die Kommunikation in solchen Situationen erfordert verglichen mit „Standardsituationen“ in Betreuung, Begleitung und Beratung eine grössere Sensibilisierung, anderes Wissen und vermehrt auch sicherheits- und risikobewusstes Denken und Handeln.

Persönliche Handlungsmuster in herausfordernden Gesprächssituationen sind biographisch tief verwurzelt, sehr stabil und auch biopsychisch geankert. Um neues Handeln in herausfordernden Gesprächen anzubahnen und in sichere, konstruktive Kommunikation zu verwandeln, ist einiger Aufwand durch Neu- und vor allem Umlernen bestehender Handlungsmuster erforderlich.

Das Wahlmodul macht dazu einen Anfang, es ergänzt gleichzeitig die Module BA110 und 111 um Aspekte, die dort nicht erarbeitet werden konnten. Es unterstützt Sie darin, einen fachlich fundierten, persönlichen und ressourcenorientierten Lernweg zu herausfordernden kommunikativen Situationen und Gesprächsformen einzuschlagen und erfolgreich zu beschreiten. Dazu optimieren Sie Ihr Gesprächsverhalten in folgenden Fähigkeitsbereichen:
– Merkmale und Anforderungen herausfordernder Gesprächsformen und kommunikativer Situationen kennen
– Sich auf Situationen einstellen, diese vorbereiten und Rollen und Haltungen einnehmen
– Hilfreiche Moderations- und Interventionstechniken einsetzen können
– Mit unvorhergesehenen Situationen, Risiken und Eskalationen umgehen können

Modulleitung: Wolfgang Widulle 
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