wendeltreppe

Die Praxisausbildung und ihre Formen (Praktika, Projektwerkstätten und studienbegleitende Praxis wie an den baden-württembergischen Berufsakademien oder im praxisbegleitenden Studium) sind der letzte Schritt im handlungsorientierten Lernen, wie es hier verstanden wird. Gleichzeitig sind sie der begleitete und unterstützte Schritt in die berufliche Tätigkeit selbst. Die Berufseinmündungsphase wird nicht den Studierenden selbst und die Einführung in die Arbeitsfelder und das arbeitsfeldnahe Lernen wird an den Fachhochschulen nicht den Institutionen überlassen.

Zum Lernen in der Praxisausbildung existieren seit Jahren viele gängige Lernformen:

Hospitationen und die Begleitung von Fachkräften deren beruflichem Alltag machen Studierende mit der Praxis bekannt. Strukturierte Einführungszeiten garantieren die institutionsbezogene Wissensbildung und das Kennenlernen der Institution. Beobachtungsaufträge und erstes begleitetes Arbeiten ermöglichen die ersten Schritte in der Praxis. Kleinere Projekte fördern die Selbstständigkeit und Übernahme von Verantwortung. Ausbildungsgespräche mit Instruktion, Rückmeldung und Reflexion unterstützen das selbstständige Arbeiten. Die Arbeit an persönlichen Lernzielen unterstützt einen eigenständigen Lernprozess und zielorientierten Kompetenzerwerb.

Supervision, Praxisberatung oder Intervision, Fallwerkstätten, Hospitationen und Seminare an der Hochschule garantieren eine Theorie-Praxis-Integration.

Diese Lernwerkstatt ist noch im Aufbau. Für den momentanen Zweck, Studienanfänger im Voll- oder Teilzeitstudium ohne studienbegleitende Praxis das Lernen ins Lernen im Studium einzuführen, wird nur eine Lernwerkstatt angeboten, die eine erste Übersicht über das Lernen in der Praxis bietet. Viele andere LWS (wie z.B. die Arbeit mit Lernzielen) lassen sich aber für diesen wichtigen Teil der Ausbildung ebenfalls nutzen.

9.1 Theorie-Praxis-Transfer

9.2 Praktikum planen

9.3 Lernfelder in der Praxis analysieren