wendeltreppe

Vom fachlichen Wissen und "gewussten" und kognitiv durchgearbeiteten Problemlösungen z.B. zu Konfliktsituationen mit Klienten oder zum Vorgehen bei Gefährdung des Kindeswohles ist es nun noch ein weiter Weg bis zu einer gefestigten beruflichen Handlungskompetenz. Das neue Wissen und neue handlungsleitende Muster, Verfahren oder Methoden müssen nun noch in praktisches Handeln übersetzt werden.

Besonders beim sozialen Handeln mit Klienten wie im pädagogischem Alltag oder der Beratung müssen kommunikative und kooperativ-problemlösende Handlungsmuster entwickelt und routinisiert werden: Sie müssen schnell und sicher erfolgen, damit wir handlungsfähig sind. Dabei konkurrieren das neue Handeln oft alte, festsitzende Einstellungen, Reaktion oder Muster. Neues Handeln muss also systematisch in Gang gesetzt werden.

Dieser Weg geht nur über praktisches Tun: Handeln kann man nur durch Handeln und begleitende Übersetzungshilfen und nicht durch theoretische Arbeit lernen: Durch Erfahren, Experimentieren, Üben, Feedback, soziale Unterstützung und durch Reflexion setzen wir neues Handeln in Gang. Eine Reihe von fünf Schritten kann diesen Prozess des In-Gang-Setzens neuer beruflicher Handlungsmuster unterstützen: Konkrete Vorstellungen und Modelle - Planung - Ausführen lernen in Simulationen - im Praxisfeld erstmals erproben - im Praxisfeld routiniert und spontan ausführen.

Die folgenden Lernwerkstätten bringen Ihnen die fünf Schritte näher und zeigen Ihnen zwei Schlüsseltechniken auf dem Weg zu neuem Handeln:

8.1 Lernen am Modell

8.2 Neues Handeln planen

8.3 Intelligent trainieren mit Rollenspiel und Microacting

8.4 Selbstinstruktion