wendeltreppe

Das erklärte Ziel des Fachhochschulstudiums ist die berufliche Kompetenz seiner Absolventinnen und Absolventen. Die besondere Stärke der Fachhochschulen im ganzen deutschsprachigen Raum ist seit über 30 Jahren der Praxisbezug der Studiengänge. Mit der Bolognareform ist die berufliche Handlungskompetenz der Absolventinnen und Absolventen noch stärker in den Vordergrund getreten. Diese Studienziele kann Ihnen die Hochschule aber nur anbieten und Sie darin unterstützen. Wenn Sie Lernangebote zu kompetentem beruflichem Handeln nicht annehmen, werden Sie überwiegend träges Wissen erwerben, das Ihnen beim beruflichen Handeln nur wenig hilfreich ist. Um zu einem effektiven, praxis- und handlungsnahen Lernen zu kommen, ist es für Sie als Studierende hilfreich zu wissen,

–  wie berufliches Handeln theoretisch beschrieben wird,

–  was Merkmale professionellen Handelns sind und was dieses von Alltagshandeln unterscheidet,

–  wie berufliche Handlungskompetenz beschrieben wird

–  und welche Lernprozesse vom hochschulischen Wissen zum kompetenten Handeln führen.

Die folgenden Werkstätten erläutern Ihnen kompetentes berufliches Handeln am Beispiel eines kontroversen Fallbeispiels "Konfrontation beim Essen", einer pädagogisch kontroversen Massnahme in einem Jugendheim. Daran erarbeiten und diskutieren sie, was den Sozialpädagogen in dieser Situation möglicherweise leitet, so zu handeln wie er es tut. Sie analysieren, wie Wissen, Werte, Emotionen, methodische Fähigkeiten etc. zu kompetenter Handlungssteuerung beitragen und was kompetenteres Handeln in einer solchen Grenzsituation sein könnte. In LWS 2.3 setzen Sie sich mit der Kompetenzorientierung in Ihrem Studiengang auseinander. Sie finden alle Materialien in je einem PDF zur Lernwerkstatt.

2.1 Handlungstheorie und Handlungssteuerung

2.2 Handlungskompetenz

2.3 Kompetenzorientierung im Studium