Lernwerkstätten sind

  • materialreiche Stationen mit Lernmittelsammlungen und Materialdepots

  • modellhafte Lernumgebungen, die zu Selbsttätigkeit und praktischem Handeln anregen

  • Materialien und Aufgaben, die zum Entdecken, Forschen, Experimentieren und Produzieren einladenRäume zur Selbsterfahrung, in denen Nutzer sich als Lernende selbst erfahren und eigene Kräfte entwickeln

  • Möglichkeiten, mit denen Sie individuelle Lernzugänge, Lernwege und Lernspuren entwickeln können

  • Räume zur Kompetenzerweiterung, nicht nur zur Wissensbildung

  • Räume zum kommunikativen, solidarischen und kooperativen Handeln (Peterßen 1999, 184).

  

In dieser Lernwerkstatt finden Sie

eine Vielzahl von Materialien, die ich Ihnen zur Orientierung vorstelle. Die Dokumente stehen als PDFs zur Verfügung und bestehen aus den folgenden Dateitypen.

  • Instruktion zur Lernwerkstatt (LWS): Zu jeder Lernwerkstatt finden Sie eine Instruktion. Die Lernwerkstätten wurden für die Arbeit mit einem Lernpartner entworfen, Sie können sie aber mit ein wenig Adaption auch alleine bearbeiten. Suchen Sie sich Lernende, die mit Ihnen die Lernwerkstatt bearbeiten, das ist lustvolleres und effektiveres Lernen.

  • Advance Organizer (AO): Ich visualisiere das erforderliche Wissen zu den Lernwerkstätten als kognitive Landkarten, sog. Advance Organizers (Ausubel 1960, Wahl 2013). Sie finden sie als PDF und vorgestellt durch die Videolectures.

  • Videolectures (Vlc): Gegebenenfalls wird eine Lernwerkstatt-Übung mit einer Videolecture eingeführt. Dort erwerben Sie sich einen Überblick über das Themengebiet, das Sie mit Lehrtexten vertiefen. Daran schliessen sich Aufgaben an, die neue Lern- und Handlungsstrategien erlebbar und einübbar machen.

  • Arbeitsblätter (AB): Arbeitsblätter stellen die Grundlage dar, um im selbstgesteuerten Lernen die Lernwerkstätten durchzuarbeiten. Sie können dies teils alleine tun, teils benötigen Sie einen Lernpartner dazu. Sie finden Vorlagen zur Selbsteinschätzung Ihrer Lernkompetenzen, zur Übung und Reflexion sowie für Feedbacks an Lernpartner.

  • Einzel-, Partner- und Gruppenarbeiten (EA/PA/GA): Einige Lernwerkstattaufgaben erfordern einen Lernpartner, eine Lernpartnerin oder eine Gruppe. Suchen Sie sich jmd., der am gemeinsamen Lernen interessiert ist und arbeiten Sie gemeinsam. Es ist wirksamer und macht mehr Spass. Die Anweisungen zu den kooperativen Lernformen instruieren Sie über das Vorgehen.

  • Fallsituationen/Fallszenarien: In der Arbeit mit Fallgeschichten werden berufliche Problemlösungs- und Handlungsstrategien deutlich. Fallsituationen machen professionsorientiertes Lernen und Handeln erlebbar und lebendig. Rollenspiele, Situations- und Fallanalysen sind dazu hilfreiche Vorgehensweisen.

  • Linksammlung: Hier finden Sie von mir als hilfreich eingeschätzte Webseiten, die sich mit Lernstrategien beschäftigen.

  • Literatur: Sie finden Hinweise zur Lektüre und weiterführende Literaturhinweise zur Vertiefung der Thematiken dieser Lernwerkstatt.

 

Arbeitstipps zur Lernwerkstatt

An Material benötigen Sie, wenn nicht anders angegeben

  • Arbeitsraum mit Computer und Internetanschluss

  • das Buch "Handlungsorientiert Lernen im Studium"

  • Papier, Stifte

  • weitere Materialien, wenn nötig, sind bei den Arbeitsanweisungen angegeben.

 

Hinweise zum kooperativen Lernen in Tandems oder Gruppen - vgl. im Buch Kap. 10.8

  • Kleine Gruppen: Falls Sie in Gruppen arbeiten, vermeiden Sie Gruppen über 5 Personen.

  • Rollen verteilen: Installieren Sie eine Leitung

  • Strukturiert arbeiten: Arbeiten Sie nach dem Arbeitsauftrag

  • Stärkere-schnellere Studierende: Verstecken Sie Ihre Kompetenzen nicht!

  • Schwächere-langsamere Studierende: Mut und aktiv sein: Ihre Beiträge sind wichtig

  • Lernklima-Leistungsorientierung: gute Balance von Orientierung am Lernklima und den Aufgaben ist günstig.